Wanderausstellung „Wir geben Parkinson ein weibliches Gesicht“ auf dem Deutschen Parkinson Kongress in Leipzig
Leipzig, 16. April 2026 – Parkinson ist keine „Männerkrankheit“. Um die spezifischen Bedürfnisse und Lebensrealitäten erkrankter Frauen in den Fokus zu rücken, präsentiert der Deutsche Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen (16.–18. April 2026) in der Kongresshalle am Zoo die Wanderausstellung „Wir geben Parkinson ein weibliches Gesicht“.
Warum Frauen eine eigene Stimme brauchen
Frauen erleben die Parkinson-Erkrankung oft anders als Männer: Hormonelle Einflüsse, Unterschiede in der Symptomatik und spezifische psychosoziale Belastungen prägen ihren Alltag. Dennoch wird die Medizin oft noch vom „männlichen Standard“ dominiert. Die Ausstellung bricht dieses Schweigen durch:
- Persönliche Porträts: Starke Bilder und Geschichten betroffener Frauen.
- Aufklärung: Sensibilisierung für geschlechtsspezifische Unterschiede in Diagnose und Therapie.
- Empowerment: Mutmacher für Patientinnen und Impulse für das Fachpublikum.
Ein Signal an Forschung und Praxis
„Frauen sind in klinischen Studien oft unterrepräsentiert. Wir wollen zeigen, dass eine geschlechtersensible Behandlung kein Luxus, sondern medizinische Notwendigkeit ist“, so die Initiatoren. Die Ausstellung lädt Mediziner, Therapeuten und Betroffene zum Dialog ein.
Besuchsinformationen:
- Ort: Kongresshalle am Zoo Leipzig, Foyer
- Zeit: 16. bis 18. April 2026
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